Nach 26 Jahren statten die Landfrauen der Partnergemeinde Asfeld erneut einen Besuch ab.

1987 unternahm der Landfrauenverein Harsefeld erneut eine Reise nach Paris. Nach 26 Jahren statteten die Landfrauen der Partnergemeinde Asfeld erneut einen Besuch ab. Herzlich begrüßt durch den Bürgermeister, Monsieur Courtois, wurde die Gruppe zuerst in die bemerkenswerte Asfelder Kirche -für jeden Asfeldbesucher eine Augenweide- geführt.
Nach einem Gang durch den Ort gab es einen Empfang der Verwaltung von Asfeld im Hochzeitssaal der Bürgermeisterei. Der Bürgermeister meinte in seiner launigen Ansprache, dass man der Königin Christine von Schweden dankbar sein müsse, dass sie damals zur Bezahlung ihrer Schulden dem Pierre Bidal die Herrschaft Harsefeld übergeben habe, sonst wäre es nie zu einer Partnerschaft zwischen Asfeld und Harsefeld gekommen, auch hieße Asfeld heute nicht „Harsefeld“. Die Sprecherin der Landfrauen erinnerte an die Tatsache, dass vor 26 Jahren das erste Mal ein Besuch von Harsefeldern stattfand, und zwar von einer Gruppe Landfrauen. Man stieß mit Cidre auf die Freundschaft an und genoss dazu den Ardenner Kuchen (eine Spezialität der Region).
Zum Schluss musste der Bus der Landfrauen bei der Abreise durch die „Harsefelder Straße“ fahren, die man zu Ehren Harsefelds so benannt hat. Die Landfrauen waren beeindruckt von der Herzlichkeit der Gastgeber und dem was dieser 1000 Einwohner zählende Ort zu bieten hat. Man war sich sicher, dass dieser Abstecher nach Asfeld nicht der letzte sei.

Irene Stucke (Übernommen aus der Jubiläumsbroschüre von 1991)